Gesundes aus der Weihnachtsbäckerei

Die Weihnachtsbäckerei birgt für kalorien- und / oder gesundheitsbewusste Menschen einige Fallen, die mehr als nur etwas kritisch beäugt werden. Entsprechend werden die Plätzchen oft nur vereinzelt und mit viel schlechtem Gewissen genascht. Doch warum eigentlich? Gerade in der Weihnachtsbäckerei kommen viele Gewürze und Zutaten zum Einsatz, welche dem Körper und somit Gesundheit wie Wohlbefinden gut tun.
Weihnachtsbäckerei als Energiespender
Im Grunde entwickelte sich die Weihnachtsbäckerei aus der “Gesundheitsfürsorge” vergangener Jahrhunderte. Aus Butter, Vollkorndinkelmehl und Mandeln entwickelte so beispielsweise die bekannte Ordensschwester Hildegard von Bingen ihre “Energiekekse”, indem sie die als Kraftspender bekannten Gewürze Zimt, Muskat und Gewürznelke mit den nahrhaften Zutaten kombinierte.
Getrocknete Äpfel helfen beim Abnehmen
Äpfel haben ihren guten Ruf zu Recht: Getrocknet beeinflussen sie positiv die Blutwerte. Daneben helfen sie beim Abnehmen.

Wer etwa 70 Gramm getrocknete Apfelstückchen- oder Scheiben täglich isst, verbessert in wenigen Monaten signifikant seine Blutfettwerte. Das schützt die Gesundheit vor allem von Kreislauf und Herz. US-amerikanische Forscher führten eine Studie mit Frauen jenseits der Wechseljahre durch, die das nachwies. Die Damen verspeisten zusätzlich zu ihrer gewohnten Ernährung eine tägliche Ration getrocknete Äpfel und senkten damit ihre Werte vor allem von LDL-Cholesterin, des “schlechten” Cholesterins, im Schnitt um 23 Prozent. Der Wert des “guten” HDL-Cholesterins stieg um ca. 4 Prozent. In einer Vergleichsgruppe, die Trockenpflaumen aß, war der Effekt nicht festzustellen.
Soja auf dem Speißeplan – Wertvolle Ergänzung durch pflanzliches Eiweiß

Heutzutage wird besonders viel Wert auf gesunde Ernährung gelegt. Vor allem soll es ausgewogen sein und dem Körper wichtige Nährstoffe und Mineralien liefern. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, aber auch magere Fleischsorten und Fisch bereichern den täglichen Speiseplan zwar bereits damit, jedoch sind noch längst nicht alle Lebensmittel ausreichend oder überhaupt vertreten. Eine oftmals zu Unrecht verschmähte Gruppe bilden Sojaprodukte.
Soja, oder Produkte aus dieser eiweißhaltigen Sprosse, gelten landläufig als Fleischersatz und werden oftmals mit vegetarischer oder veganer Ernährung in Verbindung gebracht. Dabei können Tofu, aber auch die Sprossen selbst sowie andere Lebensmittel aus Soja einfach in den täglichen Speiseplan aufgenommen werden. Beispielsweise kann das Glas Milch am Morgen oder der Joghurt für Zwischendurch leicht durch Sojamilch oder -Joghurt ersetzt werden.
Abnehmen zu Weihnachten

Feiertage, wie jetzt das vor uns liegende Weihnachtsfest, sind für viele Übergewichtige ein, wie sie meinen, guter Grund den Entschluss, Abnehmen zu wollen, hinauszuschieben.
Die, die bereits mitten im Prozess des Abnehmens sind, befürchten, dass sie nach den Feiertagen wieder zugenommen haben werden. Aber, stimmt diese Einschätzung? Betrachten wir die Ursachen, die für eine mögliche Gewichtszunahme während der Feiertage verantwortlich gemacht werden können, einmal näher.
1. Die Ernährung
Natürlich will und darf man sich zu den Feiertagen etwas gönnen. Das bedeutet, dass man meist etwas Besonderes essen will. Weihnachten die traditionelle Weihnachtsgans, zu Ostern möglicherweise einen Lammbraten.
Gesunde Ernährung mit Fleisch – oder doch ganz ohne?
Eine gesunde Ernährung wird von manchen Experten nur ohne Fleischkonsum für möglich gehalten, andere propagieren genau das Gegenteil und halten eine Kost ohne Fleisch geradezu für eine Mangelernährung, die sich im Laufe der Zeit negativ auf die Gesundheit auswirkt.

Fleisch ist ein Stück Lebenskraft – dieser Satz aus der Werbung des letzten Jahrtausends ist manchen von Ihnen vielleicht noch im Ohr. Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind nun einmal auf natürliche Weise fast nur über den Verzehr von Fleisch zu erhalten. Magere Fleischsorten sind ausgezeichnete Lieferanten für Eiweiß und sättigen anhaltend, was für eine ausgewogene Ernährung, nicht zuletzt auch im Interesse einer Gewichtsreduktion, durchaus eine Rolle spielt.
Andererseits wird dem Lebens- und Ernährungsstil unserer westlichen Welt bescheinigt, dass er vor allem durch den Verzehr von Fleisch und sonstigen tierischen Fetten enorme Gesundheitsrisiken mit sich bringt. Erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht, Bluthochdruck und noch viele weitere Gesundheitsrisiken können vor allem aus dem allzu reichlichen Genuss von tierischem Fett und Eiweiß, und daraus besteht Fleisch ja zum allergrößten Teil, entstehen.
Wer gerne Fleisch isst und sich öfter mal ein Steak auf den Grill legt, schätzt vermutlich dabei den unvergleichlichen Duft und den Geschmack von knusprig Gebratenem. Wer dagegen gar kein Fleisch mag, bevorzugt meist den Geschmack von knackigem Salat oder von aromatischer Kräuterpasta, oder er liebt viele andere leckere Gerichte aus dem Bereich der vegetarischen Küche.
Im Sinne einer Lebensführung in Balance ist es übrigens nicht zu unterschätzen, dass das Essen bei allem Anspruch auf gesunde Ernährung auch Vergnügen machen darf und sogar soll. Hunger und Essen, der dazugehörige Genuss im Bereich des Riechens und Schmeckens und der befriedigenden Sättigung, sind wichtige Grundbedürfnisse und begleiten die Menschheit seit Urzeiten.

Wer also vor allem aus gesundheitlichen Gründen seinen Fleischkonsum vernünftigerweise einschränkt, muss ja nicht vollkommen auf dieses Lebensmittel verzichten. Es gibt eine Fülle von Rezepten, viele davon aus Omas Küche, die mit sehr wenig Fleisch auskommen, aber trotzdem den vollen Genuss des Fleischaromas versprechen. Viele Aufläufe und Rindfleischsuppen gehören dazu, aber auch Hackfleischgerichte, die mit Gemüse verfeinert werden. Auch Füllungen für Teigtaschen sind intelligent überlegte Fleischgerichte, denn sie enthalten meist noch Zwiebeln, Pilze oder Tomaten. Geflügel kann interessant mit vegetarischen Zutaten gefüllt werden, sodass sich der Verzehr von reinem Fleisch pro Mahlzeit reduziert und doch Wohlgeschmack und verheißungsvolle Düfte locken. Die italienische Küche mit ihren vielen Gemüse- und Salatideen lebt beispielweise davon, dass zusätzlich zum aromatisch zubereiteten Fleisch zahlreiche Gemüsesorten und Beilagen eine große Rolle spielen und den Fleischverzehr etwas in den Hintergrund treten lassen.
Grundsätzlich ist es für die meisten Menschen gesund und daher sinnvoll, den Expertenrat zu beherzigen und den Fleischkonsum in vernünftigen Grenzen zu halten. Wenn trotzdem oder gerade dadurch wohlschmeckende Gerichte entstehen, umso besser. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, es kann durchaus mit Low-Meat-Gerichten experimentiert werden. Auch bei Einladungen ist es eine gute Idee, mal im Freundeskreis entsprechende Rezepte zu testen und auszutauschen.