Ubuntu – Das alternative Betriebssystem

Die Zeiten, in denen Linux nur etwas für computerversierte Experten war, sind vorbei. Am 13. Oktober 2011 wurde die neuste Version von Ubuntu mit dem Namen Oneiric Ocelot vorgestellt. Das Betriebssystem ist eine Distribution, also ein Programmpaket oder eine Abwandlung von Linux.
Das Wort Ubuntu bedeutet in Zulu, einer Sprache, die in Südafrika gesprochen wird “Menschlichkeit”. Die Philosophie, die hinter dem Projekt steht, ist, dass das Betriebssystem einfach zu installieren und leicht bedienbar sein soll. Außerdem ist es völlig kostenfrei und jedem zugänglich. Ubuntu versucht, allen Menschen auf der Welt, egal welcher Herkunft und mit wieviel Reichtum ausgestattet, das Nutzen von Computer und Internet zu ermöglichen.
Word noch effizienter im Alltag nutzen

Microsoft Word ist eines der meist genutzten Textverarbeitungsprogramme, das sich nicht nur auf Computern in Büros, sondern auch bei vielen Privatanwendern findet. Doch gerade im privaten Bereich wird dieses Office-Programm oftmals nur zum Erstellen einfacher Texte oder Briefe verwendet, ohne die weiteren Funktionsmöglichkeiten genau zu kennen. Durch vielfaches Herumprobieren erhält das Dokument schließlich sein endgültiges Aussehen, ohne sich weiter damit zu befassen. Dabei hält Word sehr viele Möglichkeiten parat, die Dokumente zu weit mehr zu nutzen und anhand einfacher Tastenkombinationen diverse Funktionen schnell ausführen zu können.
Nachstehende Tastenkombinationen ermöglichen Ihnen die dahinter aufgeführten Befehle direkt auszuführen, ohne umständlich in der Menüführung suchen zu müssen:
Strg + c = Kopieren
Strg + v = Einfügen
Strg + p = Druckmenü öffnen
Strg + s = Speichern
Strg + a = Alles markieren
Strg + End = Cursor springt zum Ende des Dokuments
Strg + Pos 1 = Cursor springt zum Beginn des Dokuments
Dies sind die gängigsten und am häufigsten benötigten Befehle. Von diesen so genannten Shortcut Keys gibt es jedoch noch viel mehr und das Erlernen ist nicht nur für Vielnutzer von Vorteil. Je nach Word-Version gibt es zudem auch spezifische Kombinationen. Dies muss in jedem Falle berücksichtigt werden, denn die gewollten Befehle können hierdurch variieren oder keine Aktion bewirken.

Als kostenloser Konkurrent von Microsoft Office hat sich mittlerweile OpenOffice etabliert. Diese kostenlose Software kann leicht auf dem heimischen Rechner installiert und in vollem Umfang genutzt werden. Zu erwähnen ist, dass viele gängige Shortcut Keys auch hier angewandt werden können, so dass der Umstieg vom einen auf das andere Programm nicht sehr schwer fällt. Gerade als kostenlose Alternative im Privatbereich bietet OpenOffice alle gängigen Programme für Büroanwendungen, die zudem mit allen Dateiformaten kompatibel sind.
Doch sowohl Word als auch der Writer von OpenOffice können noch viel mehr, als nur Texte entsprechend formatieren. So können Einladungskarten erstellt oder die Texte mit Graphiken und Tabellen aufgewertet werden. Durch diese vielen Anwendungsmöglichkeiten empfiehlt es sich daher auch für Privatnutzer eines Textverarbeitungsprogrammes, zumindest an einem Grundkurs an der Volkshochschule oder anderen privaten Trägern teilzunehmen. In solchen Kursen werden die Grundlagen vermittelt, um überhaupt sinnvoll arbeiten zu können, so dass ein ungezwungener Umgang mit dem Programm stattfinden kann. Und selbst wer sich von seinem Rechner nicht so recht trennen kann, hat mittlerweile auch die Möglichkeit, die gängige Büro-Software online kennenzulernen und sogar an einem Webinar teilzunehmen.
Beliebte Browser im Vergleich

Gast-Beitrag von Christiane Weber
Mit welchem Browser surft man am besten, schnellsten, sichersten im Internet? Immerhin stehen etliche zur Verfügung, und die Entscheidung fällt nicht leicht. Zunächst ein kleiner Ausflug in die Browser-Geschichte. In der Anfangszeit des Internets gab es gerade mal zwei: den Internet Explorer von Microsoft und den Netscape Navigator. Doch je mehr sich heraus stellte, dass das WWW ein enormes Geschäftspotenzial in sich birgt, umso mehr drängten auch weitere Browser auf den Markt. Zu Recht, denn wenn man sich ansieht, was der Internet Explorer in früheren Versionen leistete – oder nicht leistete – haben andere Browser durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Der geneigte Leser spürt es schon: Hier schreibt kein Microsoft Internet-Explorer-Fan. Im Gegenteil, der IE erwies sich in der Vergangenheit als zunehmend langsam und schwerfällig. Die neueste Version 9.0 verspricht zahlreiche Weiterentwicklungen. Mittlerweile bietet auch der IE viele Add-Ons, liegt aber immer noch hinter Mozilla Firefox zurück. Die Favoriten sind klar: Der Firefox von Mozilla, der neu entwickelte Chrome von Google und Safari sowie – etwas weniger bekannt, aber sehr leistungsfähig – der Opera liegen momentan auf den vorderen Plätzen.
Google Chrome ist klasse. Der Browser bietet eine Vielzahl von Add-Ons und Plug-Ins, die Seiten werden superschnell aufgebaut. Anscheinend setzt er sich auch immer mehr durch. Nicht repräsentativ, aber doch ein Hinweis auf die zunehmende Beliebtheit: Der eigene Blog der Verfasserin zeigt in seiner Statistik, dass in den letzten Monaten immer mehr Besucher Google Chrome anwenden. Etwa gleichauf liegt der Firefox. Er bietet Schnelligkeit im Seitenaufbau und Übersichtlichkeit im Handling. Wer sich an den Firefox gewöhnt hat, der steigt so schnell nicht um. Gut verständliche Tools, auch für Nicht-Experten, machen den Firefox zu einem Browser, der Spaß macht.
Mit Opera soll die exakteste Webseitendarstellung möglich sein, das berichten zahlreiche Browser-Tests. Ebenso bietet Opera Tempo und Sicherheit. Was die Sicherheit generell betrifft: Hier ist der User bei allen Browsern gefordert, seine eigenen Sicherheitseinstellungen zu konfigurieren. Auch ungeliebte Werbung kann mit eigenen Einstellungen ausgeschaltet oder minimiert werden.
Um den Browser zu finden, mit dem man sich wohlfühlt, hilft ein Eigenversuch: Zwei nebeneinander installieren und testen. Denn es kommt eben nicht nur auf die Geschwindigkeit an, sondern auch darauf, wie vertraut man mit den Funktionen ist. Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre bieten sie alle. Unter verschiedenen Begrifflichkeiten wie “Privatsphäre schützen, inkognito, do-not-track” wird die dauerhafte Speicherung von Cookies verhindert.
Adobe Photoshop – Unentbehrlich für digitale Fotos
Wenn Sie eine digitale Kamera besitzen, möchten Sie Ihre schönsten Fotos bestimmt archivieren und mit einer Fotobearbeitung verbessen, um sie auszudrucken oder Freunden und Verwandten zu schenken. Eine Lösung, die von der Fotoverwaltung über die Retusche bis zur Veröffentlichung alle Aufgaben übernehmen kann ist Adobe Photoshop. Dieses Programm gibt es in zwei Versionen, die sich sowohl in den Funktionen als auch im Preis deutlich unterscheiden. Adobe Fotoshop CS kostet in der aktuellen Vollversion knapp 1000 Euro und richtet sich an Berufsfotografen und anspruchsvolle Semiprofis. Für Amateure und fortgeschrittene Hobbyfotografen reicht eine Version des abgespeckten Programms Adobe Photoshop Elements, welches unter 100 Euro im Handel zu kaufen gibt.
Adobe Photoshop CS und Adobe Photoshop Elements haben eine ähnliche Bedienoberfläche mit einer selbsterklärenden Bedienung. Adobe Photoshop CS bietet alle erdenklichen Werkzeuge zur professionellen Bildbearbeitung. Retusche ist ebenso möglich wie die Entwicklung von RAW-Dateien, die Korrektur von Tonwerten und Gradiationskurven. Es können Kontraste verändert, die Schärfebereiche angepasst und die Farben aufgefrischt werden. Zahlreiche Bedienelemente vereinfachen die Arbeit mit dem Programm, welches in der professionellen Fotografie als der Standard gilt.
Die kleine Version Adobe Photoshop Elements bietet auch eine umfangreiche Bildbearbeitung an, die Retusche, Bildverbesserungen und Anpassung von Lichtern, Tonwerten, Schärfe und Kontrast bieten. Die Funktion, welche dem Programm fehlen, wird auch der fortgeschrittene Amateur nicht vermissen. Wenn Sie sich bezüglich der Fotobearbeitung nicht so gut auskennen oder nicht so viel Zeit investieren möchten, können Sie sich auch auf die präzisen Automatiken von Photoshop Elements verlassen. Diese verbessern die Farben, passen helle und dunkle Bereiche an und entfernen rote Augen. Das Programm hat zudem eine intelligente Bildverwaltung zur Organisation der Fotos integriert. Hier können Sie Ihre Fotos sortieren, beschriften, Tag hinzufügen und Personen benennen, die sich auf Ihren Fotos befinden. Dateiverwaltungen wie der Windows Explorer können so bestimmte Fotos leicht wieder auffinden, was vor allem bei großen Fotosammlungen sehr hilfreich ist.
Wenn Sie störende Personen oder andere Dinge aus einem Bild entfernen möchten, können Sie dies in beiden Versionen manuell vornehmen. Es steht Ihnen eine ganze Palette an Werkzeug zur Verfügung, welches der Retusche und der Bildkomposition dient. Wenn Sie sich in das System ein wenig eingearbeitet haben, können Sie nicht nur den Fußgänger wegstempeln, der Ihnen Ihr schönes Landschaftsfoto verdorben hat, sondern auch Personen vor einen anderen Hintergrund stellen oder mehrere Fotos zu einem beeindruckenden Panorama zusammensetzen. Die Möglichkeiten, die Ihnen Photoshop Elements bietet, sind sehr umfangreich. Wenn Sie jedoch Fotos im RAW-Format auf verschiedenen Ebenen bearbeiten oder sich mit HDR-Fotografie beschäftigen möchten, müssen Sie in Adobe Photoshop CS investieren.
Gratis Fax mit dem Computer versenden
Warum soll man heute noch ein Fax verschicken, selbst wenn es sich um ein Gratis Fax handelt? Mittlerweile sind doch fast alle Unternehmen, die meisten Privatpersonen und auch viele Behörden auf elektronischem Weg zu erreichen. Da der Schriftverkehr per E-Mail mit Abstand die schnellste und günstigste Art der Kontaktaufnahme ist, machen die meisten Menschen auch Gebrauch davon. Die Antwort ist einfach: Hin und wieder hat man Dokumente, die nicht einfach per E-Mail verschickt werden können. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn das Dokument unterschrieben eingereicht werden muss. Sofern die Person, die das Schriftstück versenden muss, einen Scanner besitzt, kann sie das am Computer erstellte Dokument einfach ausdrucken und unterschreiben. Anschließend wird es eingescannt und kann dann unterschrieben als Anhang einer E-Mail verschickt werden. Hat man keinen Scanner oder ist es einem zu aufwändig ihn zu nutzen, kann das unterschriebene Dokument auch als Fax versandt werden, immer vorausgesetzt, die Empfängerseite hat ein Faxgerät. Manchmal kann man eine Mitteilung aber auch nicht einfach per E-Mail versenden, weil die Empfängerseite den Eingang von Dokumenten nur postalisch oder per Fax wünscht. Wer keine Briefmarke verschwenden will, aber auch kein eigenes Faxgerät besitzt, kann auch per Internet ein Gratis Fax versenden.
Einige Dienstleister bieten diesen Service im Internet an. Grundsätzlich ist dieses Angebot eine gute Sache, denn für die Handvoll Faxe, die man heute durchschnittlich innerhalb eines Jahres noch versenden muss, lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Faxgerätes kaum. Je nach Dienstleister muss man allerdings auch einige Nachteile hinnehmen. So erhält man bei einigen Anbietern nach Verschicken des Schriftstücks keine Sendebestätigung. Man muss sich also blind darauf verlassen, dass das Dokument auch wirklich zugegangen ist. Handelt es sich um eine wichtige Mitteilung, die bis zu einem bestimmten Termin eingegangen sein muss, sollte man sich gut überlegen, ob man dieses Risiko wirklich eingehen will. Außerdem finanzieren sich viele dieser kostenlosen Dienste über Werbung. Diese wird am Ende der Nachricht ausgedruckt. Auch dieser Umstand kann unprofessionell wirken. Faxt man beispielsweise einem potenziellen Auftraggeber einen Kostenvoranschlag, wirkt es doch eigenartig, wenn man Ende des Faxes eine Werbung erscheint. Ansonsten funktionieren diese Faxservices aber einwandfrei. Wer also nur eine kurze Mitteilung versenden will, kann diese bedenkenlos per Gratis Fax verschicken.